John schob seine zitternde Trinkerhand mit Anstrengung in die ausgestreckte feste Rechte des Pfarrers, murmelnd, daß es ihm schlecht ginge.

»Wir haben den lieben Herrgott und unsern Herrn Christus vergessen, nicht wahr?« fragte der Geistliche in eindringlichem Flüsterton.

»Ja,« stotterte der Trinker mit einem kindischen und albernen Lachen.

»Wir haben vergessen, was wir vor dem Altar gelobten, nicht wahr, mein lieber John?«

»Ja.«

»Und wir sind böse und gottlos gewesen?«

»Ja.«

»Und wir bereuen jetzt, ist es nicht so?«

»Ja.« – John war bereit, zu allem »ja« zu sagen, was der Pfarrer ihn fragte. Es ging eine faszinierende Macht von diesem Bauernsohn aus, der er in seiner Schwachheit nicht gewachsen war. Vergebens suchte er seine Blicke aus denen des Fragenden zu reißen; er zog sie immer wieder an sich. John lag wie gefesselt da, und seine Seele kämpfte erfolglos gegen den Starken an seinem Bett.

»Ist Ihre Reue auch aufrichtig? Fühlen Sie aufrichtige Reue?« fuhr der Geistliche noch eindringlicher fort.