„Wenn Sie innerhalb von zwei Wochen nicht Ihr mir gegebenes Ehrenwort einlösen und das Geliehene zurückzahlen mit 7 Prozent Zinsen, mache ich die Sache anhängig. Halten Sie mich nicht für ganz dumm. Ich kenne Mittel und Wege, die Sie klein bekommen. Erst im vergangenen Jahre ist einem alten Offizier ein gebührender Denkzettel vom Ehrenrat aus ähnlichem Anlaß erteilt. Denn wenn einer sein Ehrenwort bricht, so ist er nichts weiter als ein Schuft. – – –“
„Ist das wahr, was hier steht?“
Hart und fast mitleidslos klang die Frage.
„Ja, es ist wahr! Aber –“
Walter Wullenweber ließ sich schwer auf den Schemel sinken, der irgendwo stand. Er empfand in diesem Augenblick nichts als Verachtung für den Mann, der ihm alles zerschlug, was er sich mühsam errang.
„Es geht mich nichts an,“ sagte er sehr langsam.
„Du willst mich nicht – retten?“
„Nein.“
„Ich soll also –?“
„Ganz recht; du sollst endlich einmal selbst tragen, was du verschuldet hast. Ich bin nicht länger willig, mich zu opfern!“