„Grüß Gott, werte Kollegin! Halt – dageblieben? Rede und Antwort gestanden: Wo haben Sie ihn gelassen?“
„Ich warte auch auf ihn,“ sagte sie und erschrak nun selber, denn sie hatte sich das bisher nicht zugestanden.
„Da ist es das Einfachste und Erfreulichste, wenn wir das fortan gemeinsam besorgen.“ Sie schüttelte den Kopf.
„Das geht leider nicht.“
„Und warum nicht,“ staunte der Sprecher. „Ich denke, Sie sind sein Liebling?“
„Wer sagt Ihnen das?“
„Einer, der es bestimmt wissen muß. Können Sie gut raten?“
„Sie scherzen.“
„Fällt mir nicht ein. Er hat, als ich ihm vorgestern durch ein Dutzend Straßen nachgejagt bin und zuletzt auch glücklich eingefangen habe, immer nur von Ihnen gesprochen. Denn ich war sein Lieblingsschüler! Sind wir also nicht zwei ganz alte, sehr gute Bekannte?“