„Woher weißt du auch dies?“
„Ich erfahre alles, was ich wissen will. Das sollte dir eigentlich zur Genüge bekannt sein. Ich weiß selbstverständlich auch, daß du zur Zeit allein in der Wohnung bist. Fräulein von Ostried erteilt außerhalb Stunden und kommt bestimmt nicht vor Mittag zurück.“
„Trotzdem wirst du dich sofort entfernen, oder ich rufe die Polizei.“
„Du hast gute Gründe, sie nicht zu rufen, mein Kind.“
„Du bringst mich dahin, daß ich auch diese Enthüllung nicht mehr fürchte.“
„Denke darüber, wie es dir beliebt. Ich meine doch, du solltest Rücksicht nehmen. Es ist außerordentlich gefällig, daß dich diese Dame aufgenommen hat. Der Lohn, den du zahlst, wenn sich die Polizei mit dir und also auch mit ihr beschäftigen müßte, wäre, meiner Ansicht nach, ein schlechter.“
„Du bist ein Teufel!“
„Ich besitze Briefe von dir, die mir andere Kosenamen geben. Freilich, hießest du damals noch nicht Gretchen Müller.“
Sie hob die Hand, wie um sie auf seinen leichtsinnigen Mund zu pressen. Er wich geschickt aus und zischte leise: