„Und darum solltest du die hohe Polizei mir gegenüber aus dem Spiel lassen. Ich habe in meinem bisherigen Leben noch nichts getan, was ihr Anlaß gäbe, mich scharf zu beobachten. Du aber –“
„Was ich geworden bin, hast du aus mir gemacht.“
„Das ist eine sehr bequeme Darstellung, mein Kind. Vergiß nicht, daß jedes einzig die Folgen seiner Veranlagung trägt. Gut! Zufällig bin ich derjenige, der die deine zum Ausbruch brachte. Das ist mein Pech. Denn, ob du es auch als das deine fühlst – je nun? Sei doch ehrlich. Denke daran, wie du mir freudig, um mit dem Jäger zu reden, „auf den ersten Pfiff“ gefolgt bist.“
„Du hast deine Rolle zu gut gespielt, weil sie dir allzu geläufig war. Wie konnte ich das ahnen?“
„Mag sein! Du wirst dir damals nicht eingebildet haben, daß ein Mann wie ich vor dir noch kein Mädel geküßt hätte.“
„Ja, das habe ich mir eingebildet! Bei Gott! Aber was willst du jetzt von mir?“
„Nicht viel. Dir klarmachen, daß du in meiner Gewalt bist und bleibst! Es ist nur klug und weise, wenn du nicht weiter in diesem hochfahrenden Ton mit mir verhandelst.“
„Es muß doch ein Zweck dabei sein,“ wimmerte sie, „ich kann ihn nur nicht erkennen.“
„Nimm an, daß ich dich wirklich geliebt hätte.“