Wie durch einen Schleier gewahrte sie, daß er seinen Mund mißbilligend verzog. Todesangst ergriff sie, der schöne sehnsüchtig erwartete Tag möchte ihm zu einer großen Enttäuschung werden!

„Ich bin zu glücklich,“ entschuldigte sie sich leise.

Er war aufgestanden und zu ihr getreten.

„Matt bist du, mein Kleines und ich, alter Tölpel, gebe mich zu dieser unprogrammäßigen Aufregung auch noch her.“

„Du willst doch nicht sagen –“ Ihre Stimme zitterte ängstlich.

„Daß ich unmöglich den langen geschlagenen Nachmittag oder gar noch den Abend deine angegriffenen Nerven quälen darf, so schwer mir ein freiwilliger Verzicht auf diese famosen Stunden auch wird.“

„Paulchen, ich flehe dich an! Glaube mir doch, es ist nichts, als die große, große Freude, dich heute bei mir haben zu dürfen.“

„Der Meergreis von Hausarzt, der dich kennt, solange du überhaupt da bist, hat mir strengste Ruhe und Schonung für dich zur heiligsten Pflicht gemacht.“

„Aber ich ruhe mich ja gerade bei der Musik deiner Stimme aus! Höre nur, wie wundervoll artig mein Herz geht.“