„In deinem Krankenzimmer? Nee, mein Schatz so ungeniert betrage ich mich denn doch nicht –“

Sie hatte aber schon ein verborgen gehaltenes Schächtelchen mit Zigarren hervorgeholt.

„Heute kommandiere ich, mein Lieb.“ Lachend ließ er sich die schwere Havanna von ihr entzünden.

„Wenn uns jetzt deine Vorgesetzten sehen, Kleines.“

„Ich erkenne nur dich an und sonst niemand.“

„Na, na,“ machte er mit erhobenem Finger.

„Soll ich dir eine Probe von meiner Unfolgsamkeit gegen sie alle ablegen?“

„Das wirst du gefälligst unterlassen. Es wäre wahnsinnig, wenn du in deiner Lage eine Unvorsichtigkeit begingest.“

Ein schmerzhafter Stich durchzuckte ihr Herz. In deiner Lage? O, wie sie die beständigen Hinweise auf ihre Schonungsbedürftigkeit haßte.

Freilich hatten sie nicht immer den gleichen Klang! Die Mutter wählte zarte Umschreibungen dafür. Der alte Hausarzt bezeichnete es einfach mit den verschiedenen sanften, warnenden oder empörten O–o! Der alte treue Diener wagte zuweilen ein leises, flehendes aber. Sie meinten in allen Fällen das Gleiche.