Schweigend knöpfte sie an ihren Handschuhen.

„Ich blieb schon viel zu lange.“

„Warum ärgerst du dich eigentlich,“ forschte er beinahe sanft. „Ich sehe keinen Anlaß.“

Sie lachte. Aber es klang wie ein Schrei.

„Aergern, nein, wirklich nicht!“

„Schön, dann also nicht! Meine Begleitung war dir nicht angenehm und anders hast du es dir inzwischen wohl nicht überlegt?“

„Es war unrecht, daß ich gekommen bin,“ klagte sie leise.

„Ich freue mich aufrichtig darüber. Das kannst du mir glauben.“

Sie reichte ihm beide Hände zum Abschied. „Vielen, vielen Dank, Onkel Friedrich Wilhelm.“

„Möchte wohl wissen, wofür?“ brummte er. „Ich sage trotz deines deutlichen Abwinkens, „auf baldiges Wiedersehen.“ Höre mal zu. Im Oktober bin ich wieder auf vier bis fünf Wochen daheim. Dann kommst du zu mir. Ich bitte dich herzlich darum.“