„Nun also... hübsch für ihn! Wer der Glückliche ist, will ich nicht wissen. Ich gönne jedem sein Schäfchen. Nur Sie sollen jetzt endlich zum Ziel kommen. Was ist es für ein geheimnisvoller Auftrag, den Sie da übernommen haben.“

„Der Kummersbacher läßt Sie innig um Ihren Besuch bitten, so bald es sich einrichten läßt.“

„Hat er vielleicht gehört, daß ich gerade für die nächsten Monate täglich voll besetzt bin?“

„Wie mißtrauisch Sie geworden sind.“

„Das gehört zu meinem Geschäft! Denn, wenn ich nach dem Beschlusse des hohen Familienrats auch keine Bänkelsängerin bin, aber eine, die sich von zwei Mark an von Jedem anstarren lassen muß, die bin ich nun doch mal.“

„Ihnen muß etwas Hartes geschehen sein,“ forschte er.

„Vielleicht! – Machen Sie ein Sonett darüber. Aber am Schluß muß man lachen können. Hören Sie?“

Sie wurde ihm unheimlich.

„Also, der gute Kummersbacher erinnert sich seiner freundlichen Einladung von dazumal?“ fuhr sie fort. „Sagen Sie ihm mit einem schönen Gruß meine Dankbarkeit und ich käme bestimmt in der Zeit von Januar bis April...“