„Dann beanspruchen ihn die Sitzungen im Herrenhaus und die Nachberatungen in Berlin.“

„Eben darum,“ meinte sie ruhig. „Und nun kein Wort mehr davon. Ich bitte Sie herzlich darum. Kleiden Sie meinetwegen die Ablehnung auf Ihre zarte Weise ein. Ich will nicht die Gastfreundschaft der Familie, von keinem Einzigen ...“

„Ohne Ausnahme?“ fragte er mit eigenem Nachdruck.

„Ausnahmslos,“ bestätigte sie. „Und jetzt kommen Sie. Ich werde Sie begleiten. Gretchen Müller wird sehnsüchtig warten... Eine Stunde kann ich mich ebenfalls von Ihnen fortreißen lassen. Dann muß ich wieder arbeiten und Briefe schreiben. Ach, diese ewigen Geschäftsbriefe..“

– – – Er las leise und bescheiden, wie auch sonst am Anfang!

Die Eröffnung des Kummersbacher klang ihm in den Ohren. „Paß auf, es kommt. Für so was habe ich einen feinen Riecher... Darum beeile dich gefälligst, daß wir sie möglichst bald in meine ländliche Stille kriegen. Ihre Nerven, die deiner Ansicht nach reichlich runter sind, müssen erst in die Höhe, ehe er seinen Mund zu der entscheidenden Frage auftut...“

23.