„Stimmt das etwa nicht,“ fragte er gereizt. „Hat er Sie begrüßt oder Ihnen auch nur ein verbindliches Wort gesagt?“
„Aber... nachgelaufen ist er mir und hat mir seine Begleitung angeboten.“
„Und Sie?“
„Ich habe ihn fortgeschickt, wie man das auch ohne Ihre Familiengesetze zu kennen, eben tut...“
„Darum wird er Sie jetzt um so mehr mit seiner Abneigung verfolgen.“
„Daran liegt mir auch nicht das Geringste.“
„Aber mir liegt daran!“
Sie sah ihn erschrocken an und stellte fest, daß er sehr rot und erregt geworden war.
„Ihnen? Sie hören ja, daß ich mich auch weiter allein zu schützen gedenke. Ja... und hören Sie weiter. Ich muß Ihnen einen Vorschlag machen. Vielleicht ist es Ihnen allen unangenehm, daß ich den alten Namen Ostried führe. Bitte, seien Sie ganz ehrlich mit mir. Ich bin Künstlerin und kann ihn, ohne, daß es besonders auffällt, jederzeit ablegen. Einmal war ich bereits dazu entschlossen...“
„Sie sollen ihn behalten! Aber der Vetter Regierungsassessor darf Sie nicht verächtlich machen.“