Sie lächelte ihn an. „Ich werde sterben. Es ist nur der Wein, der mir diese letzte Kraft gab, auszuhalten. Jetzt darfst du mich nicht allein lassen. Hörst du? Erst, wenn es ganz dunkel geworden ist, sollst du heimgehen...“

Ein langes Schweigen kam. Er hatte sie aufgerichtet.

„Wo wohnt dein Arzt, Lieselotte,“ forschte er.

„Laß ihn, Walter. Was soll er mir noch? Sieh mich an. Du bist mein Arzt und Erlöser... Und nun erzähle vom Vater – –“

Er tat es, und sie nickte zuweilen.

„Jetzt wird er sich über meinen Gruß freuen, Bruder...“

„Ich werde ihm telegraphieren, Lieselott!“

„Morgen, ja! Nicht heute! Es tut so bitterlich weh – hier – hier – –“ und sie zeigte auf die Brust.

Fest bettete er sie in seinen Armen.