„Strafpauke intus, mein gnädiges Fräulein?“
„Ja,“ nickte sie und setzte leise hinzu „aber verdient.“
„Zu toll geflirtet?“
„Ist das hier überhaupt möglich?“
„Na.. erlauben Sie mal. Wenn Sie von uns elenden Bürgern schon absehen, der Paul Karlsen, der erste Liebhaber und Opernsänger ist doch noch da.. Und Sie gehören zu den eifrigsten Besuchern des Theaters..“
Den Namen des jungen Menschen, der ein großer Künstler zu werden verhieß, hatte er im Gegensatz zu dem andern nur Geflüsterten stark betont.
Das scharfe Ohr seiner schon wieder auf den nächsten Gang lüsternen rechten Nachbarin fing ihn auf, sie nickte lebhaft und begann, froh, endlich einen Gesprächsstoff gefunden zu haben:
„Ja, dieser Karlsen. Denken Sie doch, er soll auch heute im Mignon den Wilhelm singen!“
Ein Backfisch, der seiner hochgradigen Bleichsucht und des daraus entstandenen nervösen Herzens wegen hier war, mischte sich mit allerliebster Wichtigkeit ein: