Vitrine VIII. Barocke Formen des XVII. Jahrhunderts. Zwei ornamentlose Siebenbürger Becher. Arbeiten mit hochgetriebenen figuralen und ornamentalen Reliefs. Ein kleiner Becher aus Augsburg.
Vitrine IX. Barockarbeiten Augsburger, beziehungsweise süddeutscher Provenienz. Ein Regensburger und ein verwandter Augsburger Leuchter mit schwerem Blattornament; eine prächtige Taufkanne und Schüssel aus dem Anfang des XVIII. Jahrhunderts; drei kleinere Kannen derselben Provenienz.
Vitrine X. Augsburger Wöchnerinnenschüsseln und kleines Tischgerät; ein jüdischer Weinbecher, Nürnberger Arbeit, ein getriebener Becher desgleichen.
Kultgefäße und -geräte vereinigen die Vitrinen XI bis XIV.
Vitrine XI. Gotische Kelche und ein gotisches Reliquiar.
Vitrine XII. Vortragkreuz, Kupfer vergoldet, mit getriebener Arbeit, nach der Inschrift von Johannes da Civitella aus Spoleto 1485; gotischer dalmatinischer Kelch mit Email; ein Breslauer Kelch; ein deutscher Kelch von 1497. Gotischer Kelch mit Filigranverzierung in Email.
Vitrine XIII. Italienischer Renaissancekelch; Wiener Monstranz vom Ende des XVII. Jahrhunderts mit stark getriebenen Barockornamenten und gegossenem Silberzierat an den Strahlen; ein in Silber getriebener Cruzifixus aus dem XVII. Jahrhundert.
Vitrine XIV. Ein venezianisches Reliquiar in den verderbten Formen eines mißverstandenen fremden Stils (Rokoko), XVIII. Jahrhundert; ein serbisches Reliquiar (volkstümliche Arbeit), dann Arbeiten des XIX. Jahrhunderts: ein schöner Prager Kelch von 1810; eine Wiener Monstranz von 1840.
Die nächsten Vitrinen umfassen die weltlichen Silberarbeiten des klassizistischen Stils.
Vitrine XV. Das Reiseservice des Königs von Rom, eine Arbeit in Vermeil von dem Pariser Goldschmied Biennais, Anfang des XIX. Jahrhunderts.[1]