XIX.
Sylvester nahm Signor Bertolini, den Gärtner, mit an Sybils Grab.
„Pflanzen Sie einen Zitronenbaum auf ihr Grab. Einen blonden Baum.“
Herr Bertolini spreizte die Hände und vibrierte:
„Herr ... wie können Sie glauben, daß ein Zitronenbaum in unserm Davoser Klima sich auch nur einen Tag, was sage ich, Tag, auch nur eine Stunde, eine Minute, eine Sekunde hält.“
Sylvester blieb starr.
„Auf diesem Grabe wird sich ein Zitronenbaum halten, verlassen Sie sich darauf.“
Herr Bertolini kreischte devot. Er suchte nach Argumenten, den Herrn von seinem Aberwitz zu überzeugen.
„Herr ... Herr ... die Dame war eine gebürtige Schwedin. In Schweden liebt man die Zitronenbäume nicht. Eine Silbertanne, Herr, wäre das Richtige oder eine Trauerweide.“
„Tun Sie, was ich wünsche. Sie werden einen Zitronenbaum auf das Grab pflanzen. Es muß ein Baum sein, der Früchte trägt.“