War das übrigens nicht Eduard, der soeben dort unten über die Straße gegangen ist? Und ist das nicht der Stadtingenieur, der ihm entgegenkommt? Abel kann doch nicht einfach an ihm vorbeilaufen, um seinen Kameraden einzuholen?
„Guten Tag, Abel!” sagt der Stadtingenieur. „Hör du, ich hab' den Verdacht, daß du es gewesen bist, der mir einige Male ein Bündel Fische an die Küchentür gehängt hat. Ich will dir die Fische bezahlen,” sagt er und zieht den Geldbeutel heraus.
„Das — nein —” sagt Abel stotternd.
„Was? Meine Frau ist überzeugt, daß du es gewesen bist.”
„Es sind nicht viele gewesen,” sagt Abel.
Der Stadtingenieur streckt ihm eine Krone entgegen, denn er hat selbst nicht viel zum Bezahlen. „Das war nett von dir,” sagt er.
Dann geht jeder seines Weges, und Abel lenkt seine Schritte dem Hause des Fischers zu. Seine Augen sind etwas feucht von den letzten Worten des Stadtingenieurs.
Die Hühner haben sich bereits aufgesetzt, und im hinteren Höfchen ist es still. Aber als Abel den Kopf hereinsteckt und Klein-Lydia sieht, ruft er auf gut Glück:
„Eduard!”
Klein-Lydia antwortet: