Doch nun sieht der Doktor vom Kirchhof aus, daß die Brigg auf Trauer geflaggt hat, und ein Gedanke erfaßt ihn: der kranke Matrose ist vielleicht gestorben. Er hat Unglück mit Frau Henriksen gehabt, nun ist er ängstlich geworden; sobald es also einigermaßen geht, flüstert er Henriksen eine Entschuldigung zu und verläßt das Trauergeleite.
Er geht geradeswegs nach Grütze-Olsens Bollwerk und steigt an Bord der Brigg. Hier scheint alles ausgestorben zu sein, schließlich findet er einen Mann auf dem Mannschaftslogis, und er tritt auf ihn zu. „Ich bin der Doktor,” sagt er, „kann ich Ihren Puls fühlen?”
Der Schwede reicht seine Hand hin.
„Lassen Sie mich Ihre Zunge sehen!”
Der Schwede sperrt den Mund auf.
„Können Sie essen?”
„O ja, jawohl.”
„Schlafen?”
„O ja.”
Der Doktor behorcht ihm die Brust, beklopft sie, dreht den Mann um und beklopft ihm auch den Rücken. „Sie schwitzen stark. Wie steht es mit Ihrer Öffnung?”