„Ja, und wenn du die kleinen Mädel mitnähmst,” spottete Oliver. „Aber so lange ich Oliver Andersen heiße und so lange ich meine jetzige Stelle habe, wird das nicht geschehen. Da hast du meine Antwort.”
„Neinnein,” erwidert Petra nachgiebig. „Du hast hier zu befehlen, und wenn du nein sagst, dann ist es nein.”
„Ja, das ist es,” entgegnet Oliver selbstbewußt.
„Aber ich darf doch wohl einmal hingehen und nach Maren Salt sehen?”
Oliver fährt auf. „Es wäre mir sehr lieb, wenn du begreifen würdest, daß du nicht zu solchen Menschen gehen kannst, hörst du, und daß du nicht in dieses Haus gehen kannst. Denn wenn ein Mann Vorsteher geworden ist, dann kannst auch du nicht überall hingehen, sondern sollst dich nach deinem Stand benehmen. Ich leid' es nicht, und du mußt dir einfach klar machen, daß ich es nicht haben will.”
„Neinnein,” seufzt Petra, und sie läßt ihn das letzte Wort haben.
Aber Oliver fühlte sich eigentlich geschmeichelt, daß seine Frau ihn um etwas weiteren Spielraum bat, ja, das war er. Denn nicht alle Frauen baten darum, sondern viele machten schlechte Streiche, ohne ein Wort darüber zu verlieren.