„Wenn ich nur etwas leisten könnte! Papa, sie sind doch wohl nicht hinter dir hergewesen?”

„Sie nennen mich nicht mit Namen. Aber es ist doch mit Fingern auf mich gedeutet worden, und zwar von unserem eigenen Abgeordneten.”

„Von —?”

„Ja, von Fredriksen, dem Rechtsanwalt also.”

„Soo?” sagt sie und wird nachdenklich.

„Ich weiß nicht, was ich ihm getan habe, daß er nun so auf mich losgeht.”

„Es ist nur Mangel an Kultur.”

War es Enttäuschung oder Überlegung, was bei dieser Antwort über ihr Gesicht hinflog? Der Konsul war sich nicht ganz einig darüber; er sagte: „Kultur? Ich weiß nicht, wieviel Kultur er hat. Es ist, als hätte die jetzige Zeit keine Verwendung dafür. Wir sind jetzt alle Menschen.”

Sie schweigt. Ihr Gesicht bekommt einen hartnäckigen Ausdruck, und dann gibt sie nicht nach, das weiß er.

„Ich glaube, dies ist eines der hübschesten Bilder, die du je gemalt hast,” sagt er. „So, du meinst also, es sei Mangel an Kultur? Es kann wohl sein, daß du recht hast. Sag' mir übrigens — nicht wahr, du machst dir nichts aus dem Rechtsanwalt?”