„Nein.”
„Wir haben Mundvorrat mitgenommen, dann legen wir an und tanzen. Der Zeichenstift nimmt seine Ziehharmonika mit.”
„Nein.”
Trotzdem schaute ihnen Frank lange nach, als sie weggingen, er fühlte wohl ein schwaches Leuchten in sich, den Widerschein des Lebens draußen. Der Ärmste war von Anbeginn an irre gegangen. In der Tiefe seines Handgelenks sieht er einen blauen Puls schlagen, seine Brust weitet sich, in seinem achtzehnjährigen Kinderhirn brennt ein sonderbares Feuer.
Seiner Großmutter draußen in der Stube gefiel es, daß er abgelehnt hatte, an der Bootfahrt teilzunehmen; das war der künftige Pfarrer! Die Großmutter hat den Befehl, den Studenten nicht zu stören, jetzt macht sie aber doch furchtsam die Tür auf mit einer Tasse Kaffee in der Hand und bittet ihn, den Trank nicht zu verschmähen.
Das kam ihm gerade recht.
„Du hast sehr recht daran getan, daß du zu Hause geblieben bist,” sagt sie.
„Was sollte ich denn dabei?” erwidert er.
Er zweifelt nicht daran, daß er keinen Fehler gemacht hat, als er daheim blieb und sich so vernünftig auf der rechten Seite hielt. Er wußte nicht, daß nur die, die gar nichts tun, keinen Fehler machen.
Dann steckte er die Nase wieder in seine Bücher. Aber die Mahlzeiten kosteten ihn viel Zeit. Der Ruf zum Essen führte ihn ja in die Wirklichkeit hinein und machte ihm klar, daß er nicht hungrig war; aber das wußte er schon vorher.