„Schweig!”

„Wann kommt er denn heim, weißt du es?”

„Schweig, hörst du nicht, halt doch den Mund!”

„Sehr wohl!” sagte er und nickte dazu. „Du brauchst nur zu befehlen, wie du es haben willst,” sagte er, und damit zog er sich in sich selbst zurück.

Allein so konnte es doch nicht bleiben. Nach einer Weile stand sie plötzlich auf und fing wieder an, sich den Sand abzuklopfen, als ob sie noch nicht sauber genug wäre. Aber sie war beinahe wieder freundlich geworden und lächelte sogar ein wenig.

Sie waren ja doch auch keine so sehr alten Menschen. Wenn er neunzehn Jahr alt war, so war sie ungefähr siebzehn; oder wenn man die Wahrheit sagte, daß er nämlich erst sechzehn war, so war sie noch jünger. Das ist doch kein Alter! Und da standen sie also.

„Was hast du denn damit gemeint, du Narr?” fragte sie lachend.

„Gemeint? Das weiß ich nicht.”

„Warum setzt du dich denn nicht, hörst du!” sagte sie dann und nahm selbst Platz.

Jetzt war er an der Reihe, zu schweigen, er stand nur da und lehnte sich ans Geländer. Aber als sie ihm wieder eine Falte ihres Kleides hinhielt, die er festhalten sollte, während sie nähte, griff er zu. Da deutete sie auf seine Hand und sagte: „Was du doch für einen sonderbaren Haarwuchs auf den Händen hast!”