Der Schreiner Mattis ist ganz verwirrt und bringt nichts anderes heraus, als: „Es hatte auch keine Eile —”

„Aber ich kann nicht verlangen, daß du bis zum Jüngsten Tag wartest.”

„Die Türen? Nein, das hatte keine Eile. Bist du wegen der Türen gekommen?”

Oliver spricht würdig und rechtschaffen: „Siehst du, Mattis, du hast mir ja keine Rechnung geschickt, deshalb bin ich etwas entschuldigt, aber jetzt soll es nicht auf den Preis ankommen, ich will jeden Heller bezahlen. Und wenn es etwas zwischen uns gegeben hat, so will ich es jetzt wieder gutmachen.”

Mattis murmelt, die Schuld könne ja auf beiden Seiten gewesen sein. Er bereut wohl seine Heftigkeit und sagt: „Willst du dich nicht da auf den Stuhl setzen?” Im übrigen ist er trotzdem noch zurückhaltend; der Besuch scheint ihm auch ferner unbequem zu sein, er spricht hauptsächlich mit dem Kinde.

„Ja, er hat es gut hier bei dir,” äußert Oliver. „Das ist etwas Großes für ihn. Na, ich muß sagen, die Maren verdient eine Handreichung. Sie ist nicht schlecht gebaut.”

„Na,” sagt Mattis.

„Gar nicht schlecht gebaut. Und als sie vor ein paar Jahren das Kind bekam, war sie ja noch nicht so alt, wie sie jetzt ist. Deshalb brauchen wir uns nicht so sehr über sie zu wundern.”

„Nein, du darfst die Uhr nicht in den Mund stecken und sie verschlucken, Kind! Was das betrifft, so ist es nicht immer das Alter, worauf es ankommt,” sagt der Schreiner dann sachlich, indem er sich von dem Kinde weg an Oliver wendet. „Es ist nur, daß sie diese Nasenflügel haben, die immerfort winken und winken.”

„Hahaha, ja, du verstehst es, Mattis! Doch, was ich sagen wollte, er hat braune Augen, wie ich sehe.”