Der Schreiner fragte scharf: „Willst du mit ihm herkommen?”

„Ich? Mit dem Vater? Woher sollt' ich ihn nehmen? Ich bin nur ein Krüppel.”

„O, dir ist alles zuzutrauen!”

Oliver versetzt lächelnd: „Ich will mich nicht besser machen, als ich bin, o weit entfernt. Doch darüber wollten wir ja nicht reden; aber eines schönen Tages ist vielleicht das Kind nicht mehr bei dir —”

„Na, sie sollen nur daherkommen und ihn mir nehmen wollen! Sie können es ja versuchen!” drohte Mattis.

„Ich meinte, eines schönen Tages werdest du dich wohl selbst verändern und heiraten, und wo soll dann das Kind hin?”

„Hin?” schrie der Schreiner. „Meinst du, ich werf' ihn hinaus? Er soll nirgends hin, da steh' ich dafür!”

„Aber wenn der Vater kommt —”

„Was bohrst und gräbst du denn immer weiter? Was zum Teufel willst du denn wissen? Hast du Angst vor etwas, fürchtest du für deine eigene Haut? Da sitzt du und füllst ihm die Ohren mit unflätigem Geschwätz, ich will nichts mehr davon hören!”

Oliver gelingt es einzuwerfen: „Ich? Nein, ich rede nicht unflätig, ich sitze nur hier mit deinem Geld in der Hand, mit diesen zwei Banknoten —”