„Ach, du hast es selbst nicht leicht, es ist nichts, es ist besser, es hat Zeit bis später einmal. Aber nicht wahr, Mama, ich bin doch eine Künstlerin, und ich lasse mich von ein wenig Kritik nicht unterkriegen?”

„Was redest du da, Kind, du hast doch nur gute Kritiken bekommen.”

„Nicht wahr? Ja, ich werde es ihnen zeigen. Du sollst sehen, womit ich morgen anfange, es wird das beste von allem, was ich seither gemacht habe.”

„Ist Berntsen hier gewesen?”

„Ja, weißt du, was er wollte?”

„Ich glaube, ich kann es erraten.”

„Nein, das kannst du nicht. Er hat mir einen Antrag gemacht.”

Zu Fias großer Verwunderung richtete sich die Mutter nicht jählings im Bett auf und verlangte, daß der Geschäftsführer Berntsen sofort entlassen werde, nein, sie blieb ruhig liegen, und es hatte den Anschein, als müsse sie sich irgend etwas reiflich überlegen.

„Du weißt doch, daß dein Vater die Villa verkauft hat?” sagte sie dann.

„Welche Villa?” Fia wußte nichts; das wäre ja unerhört, am liebsten hätte sie sofort den ganzen Handel rückgängig gemacht. „Unsere Villa verkauft!”