Oliver nimmt die Gelegenheit wahr und bittet den Herrn Doktor, ihm das schriftlich zu geben.
„Warum denn?” Nein, der Doktor wollte wieder nicht. „Wie viele Kinder hat deine Frau?”
„Wir haben fünf Kinder — sie hat fünf.”
„Mein Zeugnis würde jetzt zu spät kommen, die braunen Augen sind jetzt in der Stadt verglommen. Zieh dich wieder an!”
„Ich will es nicht der braunen Augen wegen haben, keineswegs. Wir haben zwei Kinder mit blauen Augen.”
Der Doktor, die alte kleinstädtische Klatschbase, spitzte die Ohren, aber er wollte nicht der sein, der fragte, im Gegenteil, er sagte mit allen Anzeichen des Unwillens: „Verschone mich mit deinen Familienverhältnissen!” Wahrscheinlich konnte ihm Oliver auch hierin keine Neuigkeiten mitteilen, der Doktor hatte sicher vorher schon das eine und andere sagen hören und konnte es sich leisten, jetzt gleichgültig zu tun. Er schrieb eine Erklärung und las sie vor, Oliver nickte zum Zeichen des Einverständnisses und griff in seine Innentasche.
Der Doktor hielt ihm die Hand fest: „Du wirst es hoffentlich nicht wagen, mir eine Bezahlung für diese Arbeit anzubieten!”
„Nicht?” fragte Oliver verwirrt.
„Nein.”
Dann ging Oliver.