„Warum fragst du?” erwiderte er zurechtweisend.

„Ich hätt' es tun können,” sagte Petra. — Sie sah übrigens nicht frisch und gesund aus, eher ein wenig unpäßlich, nein wahrlich, sie strahlte nicht. — „Wenn es dir recht wär', könnt' ich dir Kaffee kochen,” sagte sie demütig. „Ich hab' aufs Geratewohl Kaffee mitgebracht.”

Das erweckte jedenfalls kein Mißfallen bei ihm, aber ... „Nein, du darfst dir keine Mühe machen,” sagte er.

„Du lieber Himmel! Als ob ich das nicht könnte!” erwiderte sie und machte sich gleich an die Ausführung.

Es fiel ihm auf, daß sie sich auf einen Stuhl stützte, sich ein paarmal wegwendete und ausspuckte. „Warum hast du den Mantel an, kannst du den Mantel nicht ausziehen?” fragte er.

„Es ist nur ein dünner Frühjahrsmantel. Was hast du da für wunderbare Münzen? Was ist denn das für Geld?”

„Sie sind vom Ausland.”

„Überall bist du doch gewesen!” versetzte sie.

„Sie sind aus Italien. Solches Geld haben sie dort, Soldi. Möchtest du sie haben?”

„Nein, nein, du sollst dich nicht berauben.”