„Ich hab' nur gefragt. Er betrug sich wie ein junger Bengel, als ich mit dem Havaristen ankam und über alles ein Protokoll aufgenommen werden mußte.”
„So,” bemerkte Petra nur. Sie füllte ihm seine Kaffeetasse wieder, setzte sich dann aufs neue und begann: „Ach du, Oliver, was meinst du, wenn —”
„Was denn, wenn?”
Schweigen.
„Nein, ich weiß doch nicht,” sagte sie und schüttelte den Kopf. Dann klimperte sie ein wenig mit den italienischen Münzen in ihrer Manteltasche. „Aber meinst du nicht, es könnte wieder so werden, wie es früher zwischen uns gewesen ist?”
Die Frage schien keinen besonderen Eindruck auf Oliver zu machen, er hatte sie wohl erwartet und dachte sich das seinige dabei. „Wie kommst du darauf?” fragte er.
„Ich hab' es die ganze Zeit gedacht,” antwortete sie.
„Ich bin für niemand mehr etwas nütze,” sagte er.
„Sag' das nicht, du könntest irgendeine Beschäftigung beim Konsul bekommen.”
„Beim Konsul!” höhnte er. „O nein, aber ich hab' mir schon überlegt, mich um einen Posten beim Leuchtturm umzutun.”