„Ja, oder auch das. Etwas wird sich schon finden.”
Schweigen.
„Es ist nicht daran zu denken,” begann er wieder. „Ein maroder Mann und ein leeres Haus. Allerdings zwei Türen zum Einsetzen könnt' ich schon bekommen, aber ...”
Sie hörte, daß es nicht unmöglich war, und drängte nun nicht weiter in ihn, aber sie ließ eine Anspielung fallen, sie habe zwei Türen daheim. Und dann zeigte sie ihm, daß sie seinen Ring noch trug, es sei alles wie vorher. Unleugbar, Oliver sah sie an und riß die Augen etwas auf, als sie von dem Ring zu reden anfing, etwas verlegen fühlte er sich wohl auch, hätte er etwas sagen sollen, so hätte es ein Fluch sein müssen.
„Haha, ja nun steht wohl ein anderer Name drin!”
„Nein, ich hab' ihn herauskratzen lassen. Willst du' sehen?”
Diese Petra, in manchem und vielem war sie ein Teufelsmädel, tüchtig und überlegen. Aber das war denn doch fast zu viel. „Solltest du ihm den Ring nicht zurückgeben?” fragte er.
„Den Ring? Das fehlte gerade noch!”
Da lachte Oliver hellauf, um sich selbst und auch sie aus der Verlegenheit zu ziehen.
„Den Ring zurückgeben?” sagte Petra. „Da fühl, wie schwer er ist! Er ist das reine Gold.”