Sie erhob sich und zündete mit bebenden Händen das Licht wieder an; ich lehnte mich auf dem Sofa zurück und tat nichts. Was würde nun geschehen? Mir war im Grunde sehr übel zumute.
Ihr Blick ging zur Wand, auf die Uhr, und sie fuhr zusammen.
Uff, jetzt kommt das Mädchen bald! sagte sie. Das war das erste, was sie sagte.
Ich verstand diese Andeutung und erhob mich. Sie griff nach dem Mantel, wie um ihn anzuziehen, bedachte sich aber, ließ ihn liegen und ging zum Kamin. Sie war bleich und wurde immer unruhiger. Damit es doch nicht so aussehen sollte, als weise sie mir die Türe, sagte ich:
War Ihr Vater Militär? Und gleichzeitig machte ich mich zum Gehen bereit.
Ja, er war Militär; woher ich das wisse?
Ich wisse es nicht, es sei mir nur so eingefallen.
Das sei merkwürdig!
Ach ja. Ich habe an manchen Orten solche Ahnungen. Hehe, das gehöre auch mit zu meinem Wahnsinn ....
Sie sah schnell auf, erwiderte aber nichts. Ich fühlte, daß ich sie mit meiner Anwesenheit peinigte und wollte kurzen Prozeß machen. Ich ging zur Türe. Würde sie mich jetzt nicht mehr küssen? Mir nicht einmal die Hand reichen? Ich stand da und wartete.