Wollen Sie nicht so lieb sein und den Schleier nur einen einzigen Augenblick abnehmen, sagte ich, damit ich sehen kann, mit wem ich gesprochen habe. Nur einen Augenblick. Denn ich muß doch sehen, mit wem ich gesprochen habe.
Pause.
Sie können mich am Dienstag abend hier draußen treffen, sagt sie. Wollen Sie das?
Ja, Liebe, wenn ich darf!
Um acht Uhr.
Gut.
Ich strich mit meiner Hand an ihrem Mantel hinunter, bürstete den Schnee ab, um einen Vorwand zu haben, sie zu berühren; es war mir eine Wollust, ihr so nahe zu sein.
Und dann dürfen Sie nicht allzu schlecht von mir denken, sagte sie. Sie lächelte wieder.
Nein....
Plötzlich machte sie eine entschlossene Bewegung und zog den Schleier in die Stirne hinauf; wir standen da und sahen einander eine Sekunde lang an. Ylajali! rief ich. Sie streckte sich empor, schlang die Arme um meinen Hals und küßte mich mitten auf den Mund. Ich fühlte, wie ihre Brust wogte, sie atmete gewaltsam.