Und augenblicklich entwand sie sich meinen Händen, rief gute Nacht, atemlos, flüsternd, wandte sich um und lief, ohne mehr zu sagen, die Treppe hinauf....
Das Tor fiel zu.
Am nächsten Tage schneite es stärker, ein schwerer, mit Regen vermischter Schnee fiel in großen blauen Flocken, die zu Schmutz wurden. Das Wetter war rauh und eisig.
Ich war spät aufgewacht, im Kopf seltsam betäubt von den Gemütsbewegungen des Abends, im Herzen berauscht von der schönen Begegnung. In meiner Entzückung hatte ich eine Weile wach gelegen und mir Ylajali an meine Seite gedacht; ich breitete die Arme aus, umarmte mich selbst und küßte in die Luft. Dann war ich endlich aufgestanden und hatte wieder eine Tasse Milch zu mir genommen und gleich darauf ein Beefsteak. Ich war nicht mehr hungrig; nur meine Nerven waren wieder stark erregt.
Ich begab mich zu den Kleiderbasaren hinunter. Es fiel mir ein, daß ich vielleicht zu einem billigen Preis eine gebrauchte Weste kaufen könnte, um etwas unter dem Rock zu haben, gleichviel was. Ich stieg die Treppe zu den Basaren hinauf und fand eine Weste, die ich zu untersuchen begann. Während ich damit beschäftigt war, kam ein Bekannter vorbei; er nickte und rief mich an, ich ließ die Weste hängen und ging zu ihm hinunter. Er war Techniker und sollte in das Kontor.
Gehen Sie mit ein Glas Bier trinken, sagte er. Aber kommen Sie gleich, ich habe nur wenig Zeit.... Was war das für eine Dame, mit der Sie gestern abend spazieren gingen?
Hören Sie, sagte ich, auf seinen bloßen Gedanken eifersüchtig, wenn es nun meine Braut wäre?
Tod und Teufel! rief er.
Ja, das hat sich gestern abend entschieden.