Nein. Fahren Sie nach der Tomtestraße Nummer 11.

Ich war in der heftigsten Aufregung und steckte den Kutscher damit an, er glaubte ganz sicher, daß es das Leben gelte, und fuhr ohne weiteres davon. Er schlug stark auf das Pferd ein.

Wie heißt der Mann? fragte er und wandte sich auf dem Bock um.

Kierulf, Wollhändler Kierulf.

Und der Kutscher fand auch, daß man sich in dem Mann nicht irren konnte. Ob er nicht einen hellen Rock zu tragen pflege?

Wie? rief ich, einen hellen Rock? Sind Sie verrückt? Glauben Sie, ich frage nach einer Teetasse? Dieser helle Rock kam mir sehr ungelegen und verdarb mir das Bild des Mannes, wie ich es mir gedacht hatte.

Wie sagten Sie, daß er heiße? Kjärulf?

Ja, gewiß, antwortete ich, ist da etwas Seltsames daran? Der Name schändet niemand.

Hat er nicht rotes Haar?

Nun war es ja gut möglich, daß er rotes Haar hatte, und als der Kutscher davon sprach, war ich sofort überzeugt, daß er recht habe. Ich fühlte mich dem armen Kutscher gegenüber dankbar und sagte ihm, er habe den Mann ganz richtig erfaßt; es verhielte sich wirklich so, wie er sagte. Es sei eine Seltenheit, einen solchen Mann ohne rotes Haar zu treffen.