»Was hast du eigentlich?« fragt einer.
»Ich fand meinen Finger, meinen abgeschnittenen Finger im Essen,« erklärt Zachäus. »Er hat ihn gekocht, er hat ihn mir mit meinem Essen gebracht. Hier ist auch der Nagel.«
Da brach plötzlich an allen Tischen ein brüllendes Gelächter los, und die Leute schrieen durcheinander.
»Hat er deinen eigenen Finger gekocht und ihn dir zu essen gegeben? Du hast ein wenig davon abgebissen, wie ich sehe, du hast die eine Seite abgenagt!«
»Ich sehe nicht gut,« erwiderte Zachäus, »ich wußte nicht, — — ich dachte nicht — —«
Dann aber plötzlich wendet er sich um und geht zur Thür hinaus.
Der Aufseher mußte Ruhe im Speiseraum schaffen. Er erhob sich, wandte sich an den Koch und sagte: »Hast du den Finger mit dem anderen Fleisch zusammen gekocht, Polly?«
»Nein,« erwiderte Polly. »Großer Gott, wie könnte ich wohl! Wofür haltet ihr mich denn? Ich kochte ihn für sich, in einem ganz anderen Kessel.«
Aber die Geschichte mit dem gekochten Finger lieferte den ganzen Nachmittag Stoff zu unerschöpflicher Heiterkeit für die Bande, man stritt und lachte darüber wie die Verrückten, und der Koch feierte einen Triumph, wie nie zuvor im Leben.
Zachäus aber war verschwunden.