Pavo, der ganz entzückt über den Einfall des Vaters ist, geht vor ihm her die Treppe hinauf. Alle folgen ihnen.

Er wurde dadrinnen mit der größten Aufmerksamkeit empfangen. Das Rad ist in vollem Gange, das Spiel ist sehr lebhaft; ein brünetter Herr, den der Diener Prinz nennt, macht liebenswürdig vor seinem Freund, dem großen Herrn von Sinvara Platz.

Im selben Augenblick ruft der Croupier:

»Dreizehn!«

Er heimst alles Geld ein.

Da lagen Haufen von Silber, viele große goldene Münzen und ganze Packen von Papiergeld auf dem Tisch, alles verschwindet in dem eisernen Schubfach der Bank unter dem Tisch. Und es wird von neuem Geld gesetzt, so stillschweigend und ruhig, als sei nichts geschehen. Und doch bedeutete in Wirklichkeit diese Dreizehn einen großen Coup. Aber niemand spricht, das Spiel geht seinen Gang, das Rad saust herum, wird langsamer, steht still: Wieder dreizehn!

»Dreizehn!« ruft der Croupier abermals und heimst das Geld ein.

Diese beiden Coups haben ihn um viele hundert Goldstücke reicher gemacht, als er war. Und wieder wird gesetzt, der Prinz wirft eine ganze Hand voll Scheine auf den Tisch, ohne sie zu zählen. Niemand spricht, es ist sehr still rings umher, einer der Diener stößt in seiner Erregung ein leeres Weinglas gegen den Tisch, ein feines Klirren ertönt und mischt sich in den dumpfen Laut des Rades, das sich dreht.

»Erkläre mir doch das Spiel,« sagte der Herr von Sinvara.

Und Pavo, der das Spiel aus dem Grunde kennt, teilt ihm alles darüber mit. Der große Mann ist ganz von dem Prinzen in Anspruch genommen. »Er wird sich ruinieren!« behauptet er. Und als sei es sein eigenes Geld, das auf dem Spiel steht, rückt er unruhig auf seinem Stuhl hin und her.