»Das heißt,« murmelte er wütend, »Sie verstehen die Rede eines vernünftigen Mannes nicht.«
Er zuckte heftig die Achseln und lief vor seinem Ladentisch auf und nieder. Dann stand er still und fragte:
»Womit kann ich Ihnen übrigens dienen, da Sie sich die Mühe gemacht haben, mich aufzusuchen?«
Ich nannte allerlei, was mir gerade einfiel, wofür ich aber im Grunde keine Verwendung hatte. Als ich das Gewünschte erhalten hatte, entfernte ich mich wieder.
Kaum war ich ins Hotel zurückgekehrt, als der Diener auf mich zustürzte und mir erzählte, der Kurier des Herrn von Sinvara sei mit Geld angelangt. Jetzt säße er da, bereit, das Spiel von neuem zu beginnen, sobald die Bank geöffnet werde. Pavo wisse nichts davon. Pavo solle nichts wissen, er, der Diener, habe ausdrücklich eine Bezahlung dafür erhalten, daß er nicht hinlief und es Pavo erzählte.
Die Uhr wurde fünf.
Sobald der Spielsaal geöffnet wurde, begab sich der Herr von Sinvara dorthin. Er war in erregter Stimmung, er machte die eigentümlichsten Handbewegungen, als versichere er etwas, als gelobe er etwas.
Der Prinz und der alte Militär waren auch zugegen, der Rumäne hingegen nicht, ein paar Fremde fingen auch an zu spielen. Zuerst löste der Herr von Sinvara seine Ringe aus.
»Ich werde heute abend mit den höchst zulässigen Summen operieren,« sagte er zu dem Croupier, ohne ihn aber anzusehen. Seine Miene war von jetzt an kühl und vornehm.
»Möchte Ihr guter Stern Ihnen Glück schenken,« sagte der Croupier, indem er sich verneigte.