Ich hob sie hinauf. Das war nicht schwer, sie war so schlank, obwohl sie die Mutter eines großen Mädchens war.
Das muß ich sagen, rief sie und schüttelte die Erde von ihrem Kleid ab, das war eine rasche Abfahrt ... Du mußt mir einmal im ersten Stock bei etwas behilflich sein, willst du? Aber wir müssen warten, bis mein Mann im Annex ist, er liebt Veränderungen nicht. Wann werdet Ihr hier auf dem Hof fertig?
Ich nannte eine Zeit, eine Woche oder so.
Wohin werdet Ihr von hier aus gehen?
Auf den Nachbarhof. Grindhusen hat zugesagt, dort Kartoffeln auszugraben .....
Dann ging ich in die Küche hinauf und sägte mit einer Stichsäge ein Loch in den Boden. Fräulein Elisabet mußte, während ich mit Sägen beschäftigt war, ebenfalls etwas in der Küche erledigen und, obwohl sie einen Widerwillen gegen mich empfand, überwand sie sich, sprach einige Worte zu mir, blieb stehen und sah ein wenig bei der Arbeit zu.
Stell dir vor, Oline, wenn du nur noch einen Hahn aufzudrehen brauchst! sagte sie zu dem Mädchen.
Aber Oline, die schon alt war, sah keineswegs entzückt aus. Es sei sündhaft, das Wasser bis in die Küche zu führen, fand sie. Zwanzig Jahre lang habe sie das nötige Wasser ins Haus getragen, was sollte sie dann jetzt tun?
Dich ausruhen, meinte ich.
Ausruhen? Der Mensch ist doch wohl zum Arbeiten geschaffen.