Narbonne zu den Vorigen.
Narbonne. Ich habe Arbeiten von Ihnen gesehen, Herr Firmin, die mir eine hohe Idee von Ihren Einsichten geben, und von allen Seiten hör' ich Ihre Rechtschaffenheit, Ihre Bescheidenheit rühmen.—Männer Ihrer Art brauche ich höchst nöthig—Ich komme deßwegen, mir Ihren Beistand, Ihren Rath, Ihre Mitwirkung in dem schweren Amte auszubitten, das mir anvertraut ist.—Wollen Sie mir Ihre Freundschaft schenken, Herr Firmin?
Firmin. So viel Zutrauen beschämt mich und macht mich stolz.—Mit Freude und Dankbarkeit nehme ich dieses gütige Anerbieten an—aber ich fürchte, man hat Ihnen eine zu hohe Meinung von mir gegeben.
Karl. Man hat Ihnen nicht mehr gesagt, als wahr ist, Herr von Narbonne!—Ich bitte Sie, meinem Vater in diesem Punkte nicht zu glauben.
Firmin. Mache nicht zu viel Rühmens, mein Sohn, von einem ganz gemeinen Verdienst.
Narbonne. Das ist also Ihr Sohn, Herr Firmin?
Firmin. Ja.
Narbonne. Der Karl Firmin, dessen meine Mutter und Tochter noch heute Morgen gedacht haben?
Karl. Ihre Mutter und die liebenswürdige Charlotte haben sich noch an Karl Firmin erinnert!
Narbonne. Sie haben mir sehr viel Schmeichelhaftes von Ihnen gesagt.