Mad. Belmont. Sein Sohn möchte in diesem Stück nicht ganz so denken.
Charlotte. Jawohl, der ist ein junger feuriger Dichterkopf, der keinen Scherz versteht.
Selicour. Würde der wohl einem Andern den Ruhm seines Werks abtreten?
Charlotte. O daran zweifle ich sehr.
Narbonne. Ich liebe dieses Feuer an einem jungen Kriegsmann.
Selicour. O allerdings, das verspricht!
Narbonne. Jeder an seinen rechten Platz gestellt, werden sie Beide vortrefflich zu brauchen sein.
Selicour. Es ist doch gar schön, wie Sie die fähigen Leute so aufsuchen!
Narbonne. Das ist meine Pflicht. (Er spricht mit seiner Tochter.)
Selicour. Das war's! (Zu Madame Belmont, bei Seite.) Ein Wort,
Madame!—Man könnte doch glauben, Sie zerstreuten mich von meinen
Berufsgeschäften—Wenn also diesen Abend mein Gedicht sollte
gesungen werden, so—nennen Sie mich nicht!