Wenn Du kommst und wenn Du gehest,
Wo Du bist und wo Du stehest,
Denke, daß Du sterben mußt.
Und sie folgen ihm. Der Papst und der Kardinal, der Bischof und der Domherr, der Abt, der Prediger und der Mönch. Und aus den Versen klagt der katholische Herzog, der im Streite gegen die Lutherlehre unterlag:
Komm, alter Vater, komm, ich muß Dich nur begraben,
Weil Dich die Leute hier nicht länger wollen haben,
Daß aber Deiner nicht so ganz vergessen sey,
Stehst Du im Bildniß da mit Deiner Clerisey.
Und noch einmal führt der Tod. Er schlägt die dumpfe Trommel mit Gebein und wendet sich gebieterisch gegen die weltlichen Machthaber, die sich seinem Zwange fügen müssen: der Kaiser und der König, der Herzog und der Kanzler, der Graf und der Ritter. Der Herzog trägt Georgens Züge. Er wendet sich traurig zum Kanzler und betet einen letzten Rosenkranz – auch ihm ist beschieden, im Reigen aller mitzugehen.
Der Kaiser folget mir sammt allen Potentaten,