Wird mir in diesem Tanz entwischen aus den Händen.

Brückners Figuren schließen den Reigen: der Geizhals umklammert noch im Tode seinen Geldsack vor den Bitten eines Bettlers, den ein Kind führt. Alle drei nimmt der Tod mit.

Der junge Mann muß fort, das Kind, der alte Greis,

Weil man an diesem Ort von Unterschied nichts weiß.

Und damit ihm keiner entwische, geht der Tod noch einmal hinterdrein und kehrt mit seiner Sense das Leben vor sich her. Und mit beinahe komisch wirkender Resignation schließt der Dichter:

So wird eines nach dem andern

Hin zu seinem Grabe wandern,

Bis wir endlich alle seyn.

So zieht dieser Reigen des Todes an der Friedhofsmauer dahin. Menschen in schwarzen Kleidern stehen manchmal davor, lesen die Verse und betrachten stumm das ernste Werk, das langsam, unaufhaltsam verwittert und so zwiefach mahnt an die Vergänglichkeit aller Dinge.

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