Was hat die Literatur mit der Politik zu tun?
RAINER:
Die Sache mit der Sache — nichts. Aber sehr wohl dadurch, daß ich bin. Sie feiern im Literaten die Wiederkunft des Heiligen, der allein mit den Problemen der Ewigkeit lebt — unbekümmert um die sozialen Probleme der Zeit. Für mich aber ist die Zeit das Bergwerk, in dem ich Kohlen schlage, um für den Tag zu sorgen.
YGES:
Sind Sie davon „überzeugt“?
RAINER:
Ja, deshalb mußte ich mich von Ihnen trennen.
YGES (martert Rainer mit jedem Wort):
Tatsache ist aber, daß Sie durch die Annahme meiner Wette schon bewiesen haben, daß es für Sie wie für einen Heiligen nichts Wichtigeres gibt als das Wunder seines zeitlosen Ichs.
RAINER (sieht mit einem unbegreiflichen Entsetzen auf Yges).