»Die Pelerine von meinem Anton wollen Sie? Aber warum denn nicht. Die wird Ihnen nur zu schlecht sein, Herr Miksch, mein Anton hat in der letzten Zeit, bevor er zum Militär gegangen ist, gar nicht mehr auf die Gassen gehen wollen mit der Pelerine. Warten Sie, gleich such' ich sie Ihnen heraus.«

Frau Pomeisl verschwand im Nebenzimmer, und kam nach ein paar Augenblicken mit der Pelerine zurück.

»So. Da ist sie schon, Herr Miksch. Ein bissel nach Naphtalin stinkt sie halt.«

»Das macht nichts. Geben Sie sie nur her,« sagte Demba. »Ein praktisches Ding, so eine Pelerine. Man wirft sie einfach um und knöpft sie vorn zu und muß sich nicht erst damit plagen, die Arme in diese scheußlichen Futterale zu zwängen, die der Teufel erfunden hat –«

»In welche Futterale?« fragte Miksch.

»In die Ärmel. Ich vertrage Ärmel nicht. Machen Sie die Fensterladen auf, Miksch.«

»Haben Sie keine Schmerzen mehr?«

»Schmerzen? Was für Schmerzen?«

»Augenschmerzen.«

»Nein, zum Kuckuck. Halten Sie mich nicht auf mit Ihren Fragen und öffnen Sie die Fensterläden.«