Plötzlich stand Jürgen, der blicklos den verhärmten Alten anblickte, mit Katharina Lenz in dem Laubgang beschnittener Korneliuskirschen. Die Tante führt ihn am Arme weg von Katharina.
Wüßte ich, was ich will, dachte er, dann würde ich jetzt Katharina aufsuchen; aber ich weiß heute nicht mehr, als ich damals wußte.
Bei der kleinen Schiffsschaukel entstand Tumult; sie wurde plötzlich von Fahrgästen gestürmt: Der Besitzer hatte ein Plakat ausgehängt, auf dem stand: ‚Hier kostet die Tour den halben Preis‘. Höhnisch blickte er zu Seidel hinüber, dessen Schiffe jetzt reglos hingen.
Seidel stürzte zum Besitzer. Der rieb sich entsetzt den Schlaf aus den Augen, wollte ebenfalls für den halben Preis schaukeln lassen.
„Wenn Sie das tun, kommt man zwar wieder zu Ihnen, weil unsere Schaukel höher ist, aber die Einnahme würde fortan nur die Hälfte betragen. Ihre Schaukel wäre entwertet.“
„Und so verdiene ich gar nichts. Schreiben Sie sofort ein Plakat. Das Herz soll helfen.“ Er tanzte vor Aufregung.
„Ich mache Ihnen den Vorschlag ...“
„Nichts! Nichts! Schnell, Freundchen! Die Zeit vergeht.“
„Wollen Sie riskieren, heute abend keinen Pfennig mehr einzunehmen, wenn Sie dafür an den folgenden Tagen wieder die volle Einnahme haben würden?“
Herr Rudolf Schmied warf die Arme: „Was? Wie? Was? Wie ist das?“