Und der Zwanzigjährige schrie zurück: „Es gibt National-Banken, National-Speisen, National-Registrierkassen, National-Hymnen.“
Vor Wut verlor der Bärtige die Sprache, konnte das Gegenargument, daß auch die Sprache national sei, nicht finden und griff automatisch zum Browning, um mit dem zu argumentieren.
Der robusten Witwe mit der Petroleumkanne waren der Bärtige und sein Gefährt zu elegant. Noch bevor er den Mund wieder öffnen und den Browning heben konnte, rief sie unwirsch: „Halt’s Maul, du!“ Und ihr Wort war von einer Armgebärde begleitet, die hundert Fäuste mit in die Höhe riß. Sie stürzte zum Bock, kletterte hinauf.
Sein Wutschrei: „Verräterisches Pöbelpack! Man wird euch einsperren. Alle einsperren!“ gab das Signal für alle zum Sturze auf den Bärtigen, so daß der Browningschuß, der dem Kellner gegolten hatte, schräghoch ging und den Kirchturm traf.
Ein Schrei dauerte minutenlang.
„Uns könnt ihr nicht einsperren. Zwei Millionen Kriegswitwen könnt ihr nicht einsperren.“
Der Petroleumstrahl schoß farblos durch die Luft.
Hochgebäumte Pferde. Die Equipage brannte hell und farbig. Wurde von den rasenden Pferden zerstörerisch schnell über den Platz und die Straße hinauf getragen, von der stürmenden Menge verfolgt.
Die robuste Kriegswitwe stand, ringend mit dem Bärtigen, flammenumloht auf dem Bocke.
Eine Anzahl Witwen und Mütter, im Blick noch das große Fragen, blieben zögernd zurück.