Ganz feines Wimmern neugeborener Katzen.
„Uu . . . . . . . . .!“
„Drüben beim Tanzsaal ist ein großes Klosett; legt die Leute ins Klosett.“
Der mit Glück, Schmerzen und Zuversicht ausgefüllte bärtige Bauer wundert sich über seine Ungeschicklichkeit, das Bein nicht zu finden, das ihm so entsetzlich wehtut. Er greift resoluter an die Schmerzzentrale und langt immer ins Leere. Tastet den wütenden Schmerz der ganzen Länge nach ab und hat dabei ganz unbegreiflicherweise doch die Empfindung, immerzu in die Luft zu langen, trotzdem er den Schmerz gleichsam in der Hand hält.
„Auch das Klosett ist besetzt, Herr Stabsarzt.“
„Uu . . . . . . . . .!“
Der Stabsarzt, tief und treu bei der Arbeit, und innerlich erleuchtet von der Gewißheit: ‚Werden alle an Ketten gelegt werden‘, sagt weich: „Meine Kollegen dürfen halt das Klosett nicht benützen; sie müssen hinters Haus gehen.“
Der bärtige Bauer winkt: „Pst!“
„Das sind nur Reflexschmerzen“, beruhigt der Sanitäter.
Ein Lächeln wächst in der Metzgerküche, wächst im Gesicht des ersten Bahrenträgers: „Nicht so besetzt, Herr Stabsarzt. Von Kranken besetzt. Es liegen zehn Kranke im Klosett . . . Überall. Ganz überfüllt.“