„Hurr . . . . . . a!“
Der langgezogene Schrei eleganter Sommerfrischler, die an der Schranke stehen, trifft die Ohren von dreihundertfünfzehn still- und langgestreckt liegenden Schwerverwundeten, trifft die Ohren des Rumpfes.
„Was soll ich tun, Herr Stabsarzt?“
Der Sanitäter steht am Fenster, schüttelt den Kopf, versucht, mit der abwinkenden Hand die Begeisterungsschreie in die Münder zurückzudrücken.
„Hurr . . . . . . a!“
Der Stabsarzt zieht den Blick von dem Stück angeschnallten Menschenfleisch zurück; er sieht die weiche, schmachtende Hüftlinie der schönen Blondine, deren hochgestreckte Hand mit dem Spitzentüchlein winkt, vorübergleiten. Und weiß die Antwort nicht. ‚Diese entzückende Körperlinie . . . Wie schön. Wunderschön. Aber dumm, so dumm.‘
„. . . . . . a!“
Die behutsam vorgreifende Kolbenstange der Lokomotive zieht den Zug am anhaltenden Schrei vorüber. Langsam.
„Schmeckt Ihnen das Essen?“ fragt der Stabsarzt. Und wendet sich weg. Denn er fühlt wieder, daß ihm der Glaube an das Vorhandensein der Realität entgleiten will, beim Anblick des Rumpfes.
„Zu Befehl, Herr Stabsarzt!“