„Für dich is das nichts“, sagte der Schreiber und lächelte dem bleichen Kapitän zu. „Da bist du vielleicht noch zu klein dazu. Morgen kann ich dir’s ja amal zeig.“

Die drei gingen weiter, am Flußufer hin, hinunter zur Sandinsel, und saßen dann beisammen an einem kleinen See, der von überhängenden Weidenbüschen umsäumt war.

Es war ein warmer Abend; Bachstelzen hüpften lautlos und graziös am Seeufer hin und Raben flatterten immer wieder auf und flogen „aa aa“ schreiend über das Weidenland.

Die rosa Abendwolken wurden von der Dämmerung genommen und am tiefblauen Himmel traten die Sterne hervor.

„Jetzt sagt halt amal, wann gehn wir denn eigentlich fort?“ fragte Oldshatterhand leise und wand sich einen Weidenzweig schmerzhaft ums Handgelenk.

„Auf, nach Amerika!“ rief lachend der Schreiber. „Hohaho! Oldshatterhand!“

Der bleiche Kapitän grinste.

„Nun sagen wir nächste Woche“, sprach der Schreiber ernst.

„Jawohl. Nächste Woche. Jawohl.“

„Also! Also ja!“ rief Oldshatterhand freudig. „Oder gehen wir doch lieber jetzt gleich fort! Immerzu da nunter, den Sandweg, bis nach Frankfurt. Dann kommen wir an den Rhein und nach Hamburg . . . da sind Schiffe.“ Er drehte den Weidenzweig an seinem Handgelenk fester zu. „Meerschiffe — — —“