„Laß sie doch“, sagte Oldshatterhand schnell und zog den Schreiber weg, der wütend stehen geblieben war, weil ihm einer der Burschen nachrief: „Hast dei Menschle zünfti zammg’haut!“ Die weiteren Bemerkungen gingen unter im Gelächter. Alle pfiffen durch die Finger. Der Schutzmann trat von einem Bein auf das andere und ab in eine Seitengasse.

„Ich muß jetzt jemand abhol“, sagte Oldshatterhand auf der Brücke und sah bedrückt auf die Liebespaare, die nun beide einträchtig vor ihm gingen.

Und als Oldshatterhand sich auf dem Wege zu Lenchen Leisegang befand, blieb er plötzlich stehen, wandte sich um und ging langsam nach Hause.

Beim Vierröhrenbrunnen trat die Kriechende Schlange auf ihn zu. „Weil ich im Schlachthaus A . . . A . . . A . . . Auge g’sagt hab, brauchst no lang nit zornig zu sein.“

„Du darfst mir nachmachen, soviel du willst“, sagte Oldshatterhand und lächelte ruhig die Kriechende Schlange an. Nach einer Pause fuhr er nachdenklich fort: „Ich glaube, es geht halt nicht anders, als daß es auch solche Menschen gibt, wie du einer bist . . . Verstehst du das?“

„. . . Nein, das versteh ich nit.“

„. . . Ich glaub, du bist ganz unschuldig dran . . . kannst nix dafür. Verstehst du?“

„Ich weiß nit, was du da redst.“

„Ja, es ist sicher so“, sagte Oldshatterhand nachdenklich und ging.

Die Kriechende Schlange zog eine Dose hervor.