In der Mitte auf einem Stuhle stand ein Mann in rotem Trikot, einen Fuß rückwärts gestellt. Mit großer Geste rief er: „Drei Mark demjenigen aus dem hochverehrlichen Publikum, der eine Stunde mit mir läuft, ohne daß ich ihn überhole.“ Er hatte kurze Beine mit gewaltig hervortretenden Schenkelmuskeln und einen aufwärts gebürsteten, schwarzen Schnurrbart.
Eine kleine, dürre Frau, mit verhärmtem Gesicht, stand neben dem Stuhl. Sie war des Schnelläufers Mutter und hielt einen zerknüllten Zinnteller in der Hand.
Der bleiche Kapitän sah seine Leute an.
„Hohaho! Das machst du, Hauptmann.“
Dem bleichen Kapitän bebten die Lippen, und ein verlorenes Lächeln zuckte über sein Gesicht.
Da trat er in den Raum.
Und schoß gleich hundert Meter vor, während der Schnelläufer hinter ihm hertrabte mit zur Brust hochgenommenen Armen, daß sich die Ellbogen vor- und zurückbewegten, gleichmäßig, wie die Kolben einer Dampfmaschine.
Nach einer Weile war der Hauptmann, mit mächtigen Sprüngen vornüberstürzend, schon fast eine Runde voraus, angetrieben durch die begeisterten Draufrufe seiner Bande.
„Der Malefizhundsknoche verdient sich wahrhafti die drei Mark!“ rief der rote Fischer.
Eine Welle der Erregung lief am Menschensaum entlang.