„Nirgends. Gar nirgends!“

„Das geht nicht. Die Leute im Haus . . . Und überhaupt!“

Der Dichter wandte sein einziges Mittel an, die Wirtin in Bewegung zu setzen: blickte ihr wortlos in die Augen, die abschweiften, wieder auf den Dichter sahen, in die Ecke.

Dann hörte er sie in der Küche schimpfen.

Melancholisch hob er die zwei Zipfel in Nasenhöhe — der Sack spie alte Schuhe aus, einen Haufen schmutzige Wäsche, Kerzenstummel, Manuskriptfetzen.

Es klopfte — und Doktor Wiener trat auch gleich ein, im Hausanzug von wattierter Seide.

Der Dichter schleuderte den Sack — eine Kaffeemühle fiel auf den Wäschehaufen und polternd auf die Dielen.

„Donnerwetter! Hier bei Ihnen ists kalt.“

„Kalt.“

„Oho, man faßts tief auf.“ Der Doktor setzte sich auf die Schreibtischecke.